Nein sagen / Grenzen

Warum es so schwer ist, Nein zu sagen (und wie du es lernst)

Für viele Menschen ist ein einziges kleines Wort eine der schwersten Übungen überhaupt: Nein. Wir sagen Ja, obwohl wir Nein meinen, und ärgern uns danach über uns selbst. Woran liegt das?

Woher die Schwierigkeit kommt

Oft haben wir früh gelernt, dass wir gebraucht werden müssen, um geliebt zu werden. Ein Nein fühlt sich dann nicht wie eine gesunde Grenze an, sondern wie ein Risiko, abgelehnt zu werden.

Warum Grenzen keine Härte sind

Grenzen zu setzen bedeutet nicht, andere wegzustoßen. Es bedeutet, dich selbst ernst zu nehmen. Erst wenn du deine eigenen Grenzen achtest, können es auch andere tun.

Drei kleine Schritte

Erstens: Spiele auf Zeit. "Ich melde mich dazu" ist ein vollständiger Satz. Zweitens: Bleib freundlich, aber klar, ohne lange Rechtfertigung. Drittens: Halte die Unruhe aus, die danach kommt. Sie vergeht.

Ein klares Nein zu anderen ist oft ein längst überfälliges Ja zu dir selbst. Wenn du diesen Weg gehen willst, begleitet dich unser Buch Die Kunst, Grenzen zu setzen Schritt für Schritt.

Dieser Artikel ersetzt keine Therapie. Wenn du dich dauerhaft belastet fühlst, wende dich bitte an eine Fachperson.

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